Einführung Pfarrer Schubert - Kirche SZB

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                 Fotos: Stefan Ditter / Jürgen Leonhardt

Weg für neuen Pfarrer für St. Georgen frei

Am Sonntag, 29. September 2020, stellte sich Pfarrer Christian Schubert in einem festlichen, gut besuchten Gottesdienst in der Schwarzenberger St.-Georgen-Kirche der Kirchgemeinde vor. Er hielt eine mit großer Aufmerksamkeit verfolgte Predigt zum Michaelistag. Nach dem Gottesdienst bestand in kleinerer Runde, zu der auch seine Ehefrau und die beiden Töchter gehörten, die Möglichkeit zu näherem Kennenlernen und zum Stellen von Fragen.
 
Dabei war zu erfahren, dass der seit fünf Jahren im Pfarrdienst sich Befindende zur Zeit eine Pfarrstelle in Callenberg, OT Langenchursdorf, inne hat. Seine Wurzel liegen aber im Erzgebirge.
        
1983 wurde er in Aue geboren. Er wuchs in einem christlichen Elternhaus auf. Seine Mutter war Kirchvorsteherin in Aue-Zelle und Prädikantin. So wurde er früh zum Glauben herangeführt, insbesondere durch die Kirchenmusik. Er sang im Kinderchor und schloss sich dem Posaunenchor an. Nach dem Abitur in Aue erfüllte sich leider der Wunsch für ein Musikstudium nicht. Im Anschluss an die Überbrückungstätigkeit als Nachhilfelehrer für Mathematik und Physik nahm er ein Studium für Musikwissenschaft und Theologie auf. Einem inneren Ruf folgend, entschied er sich Pfarrer zu werden und ein Theologiestudium zu beginnen. An dieses schloss sich die Vikariatszeit in Bernsbach bei Pfarrer Lißke an, bevor der Ruf nach Übernahme der jetzigen Pfarrstelle im Kirchenbezirk Glauchau-Rochlitz kam.
Der Wunsch nach einer Pfarrstelle im Erzgebirge wurde durch eine Predigt im Rahmen der Gospelnight im Jahr 2016 in Schwarzenberg wach. Hier erfuhr er von Pfarrer Rolf Scholz, dass er 2019 in Ruhestand gehen würde. Und als dann die Ausschreibung dieser Pfarrstelle erfolgte, bewarb er sich sofort. Bereits im Juli 2018 hatten Schwarzenberger Kirchenvorstandsmitglieder Pfarrer Schubert in seiner Heimatgemeinde in einem Gottesdienst besucht und ein anschließendes Gespräch mit ihm gehabt.
Nach der persönlichen Vorstellung gab es die unterschiedlichsten Anfragen, so zum Gemeindeaufbau unter den gegenwärtigen schwierigen Bedingungen, da die Kirchen immer leerer werden. Für ihn komme es darauf an, dass man bei allem davon ausgeht, dass das Glas nicht halb leer, sondern halb voll sei und dass beim Zusammenlegen von Gemeinden ein Zusammenwachsen, aber keine Nivellierung erfolgen soll.
Auf die Frage nach dem Kernthema seines Lebens nannte er die Hauptaussage der Bibel, dass Christus gestorben und auferstanden ist.Was sorgt für Balance in seinem oft stressigen Dasein? Darauf nannte er an erster Stelle seine Familie, dann die Musik im weitesten Sinne, nicht nur die Kirchenmusik, das Hören derselben, aber auch das eigene Musizieren. Und natürlich auch seinen Freundeskreis in der erzgebirgischen Heimat.
Hinsichtlich der Problematik Kinderabendmahl sieht er keinen Grund, das geistliche Mahl Kindern zu verwehren. Die Frage nach einem Termin für seinen Dienstantritt konnte er nicht beantworten, da dies von der abgebenden Gemeinde abhänge. Möglich könnte März 2020 sein.
Nach der Fragerunde traf sich der Kirchenvorstand. Da es keine Einwendungen gab, wurde der Weg für den neuen Pfarrer nach Schwarzenberg frei.
W.G.
 
02.10.2019
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